INFOS: Nutztiere
  • Samenlisten

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    FLECKVIEH:
    INFO: Wille ist Vererber von Zwergwuchs. 3 von 1000 Kälber sind betroffen.

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    BRAUNVIEH:

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    SCHWARZBUNT / ROTBUNT:

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    PINZGAUER:

  • Labor
    • Progesterontest:[+]
      Nach einer Belegung bildet sich am Eierstock aus dem gesprungenen Eifollikel ein Gelbkörper an, der das Hormon Progesteron bildet. Es dient dazu bei erfolgreicher Befruchtung einen weiteren Zyklus zu verhindern und so die Trächtigkeit aufrecht zu erhalten. Kam es zu keiner Befruchtung fällt der Progesteronwert wieder ab und nach rund 21 Tagen folgt eine weitere Brunst.
      Durch die Messung der Menge an Progesteron in Milch oder Blut können so folgende Aussagen über den Zyklusstatus oder Fruchtbarkeitsprobleme gemacht werden.
      1. Brunstkontrolle:
      Normale Brunst: Ist am Tag 0 der Wert niedrig ist eine erfolgreiche Besamung möglich.
      • Zwischenbrunst: Ist am Tag 0 der Wert hoch (trotz Brunstsymptomen) handelt es sich um eine Zwischenbrunst. Echte Brunst meist nach 8-12 Tagen.
      2. Trächtigkeitskontrolle:
      • Stillbrunst: Wert am Tag 20/21 niedrig und keine deutlichen Brunstsymptome. Kuh sollte nochmals besamt werden.
      • Trächtigkeit möglich: Wert am Tag 20/21 niedrig. Nachkontrolle mit Ultraschall ab 30 Tagen nach Besamung.
      3. Zystenverdacht:
      • Unregelmässige oder lange Brunst: Wert am Tag 7 hoch: Keine Zysten. Wert niedrig: Zystenverdacht
      4. Keine Brunstsymptome:
      • Brunstsuche: 60-90 Tage nach dem Abkalben. Wert niedrig: Zystenverdacht. Wert hoch: Funktionierende Eierstöcke. Brunst innerhalb von 12 Tagen.

      Wir stellen für die Milchproben fertige Verpackungen und Begleitschreiben zur Verfügung.
      Genauere Infos in der Praxis.
    • Kälberdurchfall:[+]
      Die Ursachen des verlustreiche Neugeborenendurchfalls können Viren (Rota,Corona..), Bakterien (Coli), oder Einzeller (Kryptosporiden) sein. Unabhängig vom Erreger kommt es zu einem massiven Flüssigkeitsverlust und einer Ansäuerung des Blutes.
      Dieser muss solange das Kalb noch trinkt zusätzlich zur Milchration mit Elektrolytlösungen ausgeglichen werden. Ist das Kalb nicht mehr in der Lage aus eigener Kraft den Verlust auszugleichen ist eine Infusion oft lebensrettend.
      Als Richtwert benötigt ein Kalb 10% des Körpergewichts an Flüssigkeit. (40 kg Kalb benötigt 4 Liter Flüssigkeit pro Tag). Je nach Schwere des Durchfalls muss zusätzlich ergänzt werden. (z.B. mittelschwer plus 3-4 Liter ).
      Mit Hilfe von Schnelltests kann der Erreger erkannt, und die richtigen Therapie und Prophylaxemassnahmen wie z.B. Impfungen getroffen werden.
    • Ketonkörper:[+]
      Eine Unterversorgung an Energie führt vor allem bei Rindern mit hoher Milchleistung zu einem verstärten Fettabbau und zum Krankheitsbild der Ketose. Mit einem Testgerät ähnlich einem Blutzuckermessgerät beim Menschen können schnell und einfach aus einem Tropfen Blut bereits subklinische Fälle frühzeitig erkannt werden.
    • Blutchemische Untersuchung:[+]
      1. Festliegen:
      Neben Verletzungen ist das Festliegen der Kuh nach der Geburt meist durch einen Mangel an Kalzium bedingt.
      Mit der Feststellung der Höhe der Kalzium-, Phosphor- und Magnesiumwerte im Blut kann die Schwere abgeschätzt, und in unklaren Fällen die Diagnose gesichert oder korrigiert werden.
      2. Stoffwechsellage der Kuh:
      Ähnlich wie bei der Leistungskontrolle aus der Milch mittels Eiweiss und Harnstoff auf die Versorgungslage der Kuh geschlossen werden kann ist das auch mit Blutproben möglich. So kann die Eiweissversorgung mittels Eiweiss und Harnstoff, die Energieversorgung mittels Ketonkörper im Blut überprüft werden
      3.Organsysteme:
      Erhöhte Muskelwerte können nicht nur bei Verletzungen des Bewegungsapparates erhöht sein, sondern auch bei Gebärmutterentzündungen.
      Kontrolle der Leberfungtion vor allem am Beginn der Laktation.
  • Tiergesundheitsdienst

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    Handbuch aller Fragen und möglichen Beanstandungen bei externenTGD Kontrollen.

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    Handbuch aller Fragen und möglichen Beanstandungen bei Betriebserhebungen Landwirt - Tierarzt.

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    Gesetzliche Regelung zur Anwendung von Homöopathika. (Aufzeichnungspflicht, Freie Anwendung nur bei gesunden Tieren.. )

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